Stuttgart 21: Presseschau vom 27. November 2011

by Eric on 27. November 2011

Stuttgarter Nachrichten: “Am Sonntag sind wir alle Gesetzgeber”

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich am Freitagabend auf der zentralen Abschlussveranstaltung der Grünen vor der Volksabstimmung in der Liederhalle zuversichtlich gezeigt, das erforderliche Quorum für einen Ausstieg des Landes aus dem Bahnprojekt Stuttgart 21 zu erreichen.

Stuttgarter Zeitung: Milliardenprojekt in sieben Abschnitten

Am 27. November entscheiden die Bürger von Baden-Württemberg darüber, ob und wie es mit dem geplanten Tiefbahnhof weitergehen soll. Das Bahnprojekt Stuttgart 21 besteht aus dem unterirdischen Durchgangsbahnhof und seinen Anschlussstrecken an die ebenfalls geplante ICE-Trasse Wendlingen-Ulm . Nach Auffassung der Bahn sind beide Projekte untrennbar miteinander verbunden. Die Gegner sehen beide Vorhaben als getrennte Projekte, zumal sie aus unterschiedlichen Töpfen und von unterschiedlichen Projektpartnern finanziert werden. Der Bau der Neubaustrecke ist zudem nicht Gegenstand der Volksabstimmung.

Focus: Kretschmann sieht alle lauter Gewinner

Kurz vor der Abstimmung zu Stuttgart 21 ruft der baden-württembergische Regierungschef dazu auf, gegen den unterirdischen Bahnhof zu stimmen. Auch wenn das Votum anders ausfallen sollte – Winfried Kretschmann hält alle für Gewinner.

Zeit Online: Tausende bei letzter S-21-Demo vor Volksentscheid

Ein letztes Mal vor dem Volksentscheid haben tausende Menschen gegen Stuttgart 21 demonstriert. Sie warben für ein Ja zum Ausstieg aus dem Bahnprojekt.

Stuttgarter Zeitung: Eine Chance zur Befriedung – Kommentar zur Volksabstimmung

Dafür? Dagegen? Auf jeden Fall: Dabei!” Wenn’s doch nur so einfach wäre, wie es der griffige Slogan der Landesregierung suggeriert. Aber eine der Lehren aus dem jahrelangen Kampf um Stuttgart21 ist, dass bei diesem umstrittensten Bauprojekt der Republik nichts einfach ist. Das zeigt nicht zuletzt die Landesregierung selbst, deren Koalitionspartner in ein Dafür und ein Dagegen geteilt sind – und die für die am Sonntag anstehende Volksabstimmung ein Verfahren erfunden hat, bei dem diejenigen, die dafür sind, mit “dagegen” stimmen müssen und die dagegen sind mit “dafür” So weit, so einfach.

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